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Konkad von Udeſtädt, Werner von Wiſ⸗ tern, Dietrich von Utzberg ꝛc. keinen Ans theil an derſelben, und ihr Bund ward ſehr e⸗ fuͤrchtet; auch ſelbſt der Landgraf Albertach⸗ tete ihn, beſonders weit dieſe Ritter die Freunde der thůͤringiſchen Hauptſtadt Erfurt waren.
Herrmaun, Dieihers einziger Sohn, war ein ſchöner, kraftvoller Jüͤngling, und des Va⸗ ters Biederſinn ruhte in reichem Maaße auf ihm. Der Landgraf Albert hatte ihn bei einem, auf der Wartburg gehaltenen Turnier zum Ritter geſchlagen. Schon waren ſeit dieſer Zeit vier Jahre vergangen, und noch hatte der junge Rit⸗ ter keine Gelegenheit gehabt, ſein Schweid im ernſtlichen Kampfe zu ſchwingen; nur bei den in jener Zeit ſo haͤufigen Turnieren fand er Gele⸗ genheit, ſich in den Waffen zu uͤben. Bald wurde er ein gefurchteter Kaͤnipe, und hatte ſchon bei mehrereu Turnieren den erſten Dank erhal
ten. Sehnlich wünſchte er nun bei einer gerech⸗
ten Fehde mit zu kämpſfen, und die Erſüllung ſei⸗
nes Wunſches war näher, als er ahnen konnte.
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