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adächtiglich ihr Ave. Die zahlreichen Heerden
ʒogen langſam nach ihren Ställen heim, und
die aus den Schornſteinen der Dörfer aufſtei⸗ genden Rauchſaulen verkuͤndigten den Eintritt des Abends, auch daß nach des Tages Arbeit den Müden und Hungrigen Erquickung jetzt be⸗ reitet werde.
Diether war ein wahrhaft edler biederer deutſcher Ritter, und hatte ſeinen Ruf nie durch Räuberei befleckt. Er war dabei ſehr gefürchtet wegen ſeiner Tapferkeit und der Verbindung mit mehreren ihm gleichgeſinnten Rittern.
Zu jener Zeit wüthete eine eben ſo blutige als
von Thuͤringen, in der Geſchichte gemeinig⸗ lich der Unartige genannt, mit ſeinen beiden Söhnen, Friedrich, mit der gebiſſenen Wange, und ſeinem Bruder Diezmann fuͤhrte. Die thuͤringiſchen Ritter nahmen faſt ſämmtlich an dieſer Fehde Theil, und es ward hierdurch das ſchöne fruchtbare Thuͤringerland gar jämmerlich verwüſtet. Nur Diether von der Ettersburg nahm mit ſeinen Freunden und Bundesgenoſſen, Heinrich von Vüßeleben,
dieſes köſtlichen Gemäldes Verſunkenen beteten
unnatürliche Fehde, welche der Landgraf Albert


