Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Schon neigte ſich an einem heitern Sommer⸗ tage des Jahres 1289 die Sonne dem Horizonte zu „und einen. genuß als mit ſeiner ghelichen Sen „der im Alter ſchönen Johanna von Vippach, außen vor der Burg auf die bemooste Felſenbank ſetzte, von welchem Punkte man ſich der weiteſten Aus⸗ ſicht erfreuete; und mit wahrer Andacht genoſſen dieſe beiden edlen Menſchen des wlichen Anblicks in die Ebene hinab. n

Gerade vor ihnen hoben in der Fere 5 vilen Thuͤrme des großen und reichen, eben jetzt in die

Zeit des höchſten Flors tretenden Erfurts ihre Maäupteri in die reine Luft empor, und köſilich war

der Anblick, wie dieſe mächtige Stadt, gleich e⸗ ner ſchutzenden Mutter „in der Mitte der zahllos ſie umgebenden Dörfer lag. Immer tiefer ſaub die Sonne nach dem Hori izoute nieder, und über⸗ zog die ganze weite, an Gegenſtänden ſo Landſchaft mit ihrem herklichen Lichte

Schall der Abendglocken tönte aus 4 WDorfern herauf, und die beiden ir