Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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ten Ritter und ihrer Mannen, den Wald von 6 dieſem Geſindel reinigen. Eine allgemeine Jagd ward veranſtaltet, und man ſah im ganzen

Walde nichts, was nur den geringſten Verdacht hatte erregen können; auch blieb es viele Wo⸗ chen hindurch ganz ſtille. Man hielt daher jene Drohungen für leer, und achtete ihrer nicht mehr; der Wildräuber aber blieb im Burgverließ. Als nun alles wieder ganz ſtill geworden war, und kein Räuber ſich mehr ſpuͤren ließ, zog der Ritter Herrmann eines Tages in Begleitung ſeines Schwiegervaters in den Wald, um ein Stuͤck Wild zu fällen. Nur ein einziger Knappe begleitete ſie. uc Plötzlich flogen aus dem Gebüſche zu beiden Seiten ſchwere Armbruſtpolzen heraus. Ei⸗ ner von ihnen fuhr an Herrmanns Kopfe dicht vorbei, dem Ritter Dietrich in den Schlaf, und er ſank todt zur Erde. Ein an⸗ derer zerſchmetterte Herrmann den Arm, ihm der Stahlbogen entſank. „Den Tod Euch und den gurgenl — Mord und Brand! — wo Ihr nicht alſobald unſern Bruder in Freiheit ſett, oder an ihm Rache nehmt““ — riefen dem Schwerverwunde⸗