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Der Kaiſer Albert wuͤthete, als er die Niederlage ſeines Heeres und die Raͤumung des Landes erfuhr. Er wollte perſoͤnlich ein neues und noch ſtärkeres Heer in dieſe nun verlornen Länder führen, um ſie wieder zu erobern, als ſeine Aufmerkſamkeit auf andere und wichtigere Gegenſtände gelenkt wurde, indem es mehr dem Zwecke galt, die ſchon beſeſſenen Laͤnder zu er⸗ halten, als neue zu gewinnen.
Wer weiß es nicht aus der Geſchichte, wie Albert, durch ſeine Herrſchſucht und Härte,
ſeine eignen Landsleute, die Helvetier, gegen
ſich in Harniſch brachte, und ſelbſt die Herzen ſeiner ehemals treueſten Ritter und Vaſallen von ſich abwendig machte, ſo daß endlich ein förmlicher Aufſtand der biedern, von ſeinen * Landvögten, im Geiſte ihres Herrn, auf das Haͤrteſte behandelten helvetiſchen Landleu⸗
te gegen ihn ausbrach, und er endlich ſogar 3 von ſeinem Reffen Johann, dem er ſein väter⸗
liches Erbtheil vorenthielt, und mehreren mit ihm verbundenen, dem Kaiſer ſonſt ſehr treu geweſe⸗ nen Rittern am 1. Mai 1308 ermordet wurde. Nun erwählten die Fürſten den Grafen Heinrich von Luremburg zum Kaiſer


