Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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„Ich ein Moͤrder? — antwortete der Graf ganz außer Faſſung. — Das t Ihr, Wan licher Mann!“

Ein furchtbarer, aber kurzer annpf enob ſich jetzt zwiſchen beiden. Nach wenig von dem Naſſauer abgewendeten Streichen ſchlug ihm Friedrich das Schwerd aus der Hand. Im naͤchſten Augenblicke darauf ſauſte ein anderer Streich deſſelben durch die Luft, zerſchnitt ihm die Riemen des Bruſtharniſches, und drang tief in den Hals ein. Stroöͤme von Blut emtſturz⸗ ten ihm. Die Wunde war tödtlich. Der Graf ſank vom Roſſe. Die Nacht des Todes umfing ihn, und er endete in Verzweiflung ſein Leben.

Die Kniſerlichen flohen, und die Sieger ſetz⸗ ten ihnen nach; doch gaben ſie willig jedem Raum, der ſich gefangen gab. — Borna war nun von der gänzlichen Zerſtörung W der Ermordete aber gerächt.

Mit dem Tode des oberſten Feldhauptmauns zog das Kriegsvolk des Kaiſers, was noch im Lande war, größtentheils ab, und nur in den Reichsſtädten Altenburg, Chemnitz und Zwickau blieben kleine Uu liegen.