Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Stimme, im gräßlichen Tone bei und rief laut: „Zeter und Wehe uͤber dieſen Fuͤr⸗ ſtenmörder ewiglich!“ — ſo daß manches tapfern Mannes Herz erzitterte. Und als der Blutrichter den Stab über dem Verbrecher ge⸗ brochen hatte, da trat der Landgraf noch ein⸗ mal hin zu ihm, und redete ihm auf das gu⸗ tigſte zu, ja er bat ihn flehentlich, zu bekennen, und er ſolle, mit der Hoffnung, ſelig zu wer⸗ den, ſein jämmerliches Daſeyn ohne Qual, durch einen Schwerdſtreich, endigen. Die Hen⸗ ker zeigten ihm die gluͤhenden Zangen⸗ Er ſah ſie ganz gleichgültig an, und ſſein Mund ver⸗ zog ſich zu einem grinſenden Lächeln. — Jetzt verſprach ihm der Landgraf Schonung des Lebens und volle Begnadigung bei ſeinem Fürſtenwort. „Ich will ſterben, aber nicht be⸗

kennen!“ — bruͤllte hierauf der teufliſche Bö⸗ ſewicht; und es ergriffen ihn nun, auf des Landgrafen Befehl, die Henker, warfen ihn

auf die Kuhhaut und begannen ihre Qual mit den gluͤhenden gangen. Er that das erſtemal einen fürchterlichen Schrei, dann aber hörte man keinen Wehelaut mehr von ſeinen Lippen.

Laugſam bewegte ſich der Zug fort durch die