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er bekennen wolle. Auch dieſes war vergebens. Der Probſt rief ihm mit einer Donner ſtimme zu: „Gott wird Dich verdammen, gottloſer Böſewicht. Ewig wirſt Du in der Hölle hren⸗ nen, bleibſt Du noch verſtockt.“ — Auch die⸗ ſes öffnete ſeinen Mund nicht. .
Die letzte Sitzung des Gerichts ward feier⸗ lich auf offenem Markte gehalten, und eine große Menge Volks umkreiſete die Richter. Man brachte den fuͤrchterlich entſtellten Verbre⸗ cher in einem Seſſel vor die Gerichtstafel ge⸗ tragen, und viele aus dem Volke, die ihn ſa⸗ hen, wendeten die Augen urg von dem ſchuß⸗ lichen Anblick.
Das Gericht ſprach ihm das Endurtheſl. Es war ſchrecklich. Er ſollte auf einer Kuh⸗ haut zur Feimſtätte geſchleift, und auf dem Wege dahin ihm an jeder Straßenecke mit glů⸗ henden Zangen das Fleiſch vom Leibe geriſſen werden. Als nun der Zeterſchreier, nach dem Gerichtsbrauche, ſein Amt verrichtete, und mit erhobenem Schwerde⸗ dreimal die Tafel umging, mit lauter Stimme Zeter und Wehe uͤber den Fuͤrſtenmörder rufend; fiel ihm das ganze Volk, wie mit einer M 2


