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Mörder fuͤrchterlich mit den Zaͤhnen, und mit einem teufliſchen Hohngelächter rief er aus: „Ich bin zu dieſem Morde gedungen. Doch vergebens ſtrebt Ihr, den Namen deſſen zu erfahren, der mich gedungen hat; denn ich wuͤrde eher meine Zunge abbeißen, als Euch dieſen Namen nennen; und alle Martern wer⸗ den mich nicht dazu zwingen.“ Nun verſchloß ſich wieder ſein Mund, und kein Laut mehr entfloh ſeinen Lippen. Des Verbrechers Körper war von den Folterqualen ſo verzerrt und entſtellt, daß er keinem Men⸗ ſchen mehr aͤhnlich ſah; und doch bekannte er nicht. Der Probſt Albert trat an die Folterbank. Auf das beweglichſte vermahnte er ihn, zu beichten, und mit faſt übermenſchli⸗ cher Beredſamkeit ſuchte er ihn zu bewegen, den Mann zu nennen, der ihn zu dieſem Morde gedungen habe. Er verſprach ihm die Abſolu⸗ tion, und daß er mit allen Prieſtern Meſſe le⸗ ſen werde für die Ruhe ſeiner Seele. — Ja er ſolle nicht einmal. den Tod durch Henkers⸗ hand ſterben; nur ſolle er bekennen. — Ver⸗ gebens! Der Landgraf Friedrich beſtätigte dieſes Verſprechen auf ſein Zuͤrſtenwort, wenn


