Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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verſammelten ſich vor feinem Pallaſte, und rir⸗ fen einſtimmig um Rache über den Mör⸗ der. Der Landgraf erſchien unter der Menge, und ſagte die Sfi Wunſches zu.

Am folgenden Tage veiſennt ſich das Gericht zur Unterſuchung dieſer ſchrecktichen That, und der Landgraf ſaß als ſolcher dieſem Gerichte vor. Der Moͤrder erſchien, mit Feſſeln ſchwer beladen, aber er beantwortete keine einzige von den Fragen, welche das Ge⸗ richt an ihn that. Er wurde nun auf das ſchrecklichſte gefoltert, aber auch da noch blieb er verſtockt, und ſein Mund öffnete ſich nicht zu irgend einer Antwort. Die Folter hatte ihn unfähig gemacht, auf ſeinen Füßen zu ſtehen. Man trug ihn daher im Seſſel noch einmal vor das Gericht; aber auch da blieb er ſtumm. Wiederholt wurde er gefoltert; doch keine der Höllenqualen, die man ihm anthat, vermochte es, ihm ein Bekenntniß zu entreißen.

Ein neuer Henker gab ſich an, und man überließ ihm den Verbrecher. Satan ſelbſt wuͤrde nicht verſtanden haben, ihn ärger noch zu martern, als dieſer that. Da knirſchte der

II. M