Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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w an benſiiin Morgen eilte der tet Geilnau auf ſeinem beſten Renner nach der Wartburg, dem Landgrafen Friedtich die traurige Botſchaft zu bringen. Am Abend des dritten Weihnachtstages ſchon kam dieſer Fürſt in Leipzig an; ihm folgten ſo ſchnell als möglich die fürſiichen Frauen nach. Noch lebte der unrettbar Verwundete, und es ſchien, als habe ſeine Seele nicht aus dem Körper abſcheiden können, bis er dem geliebten Bruder in den Armen liege. Rur ein Paar Worte vetmochte er zü dem Tiefbetrubten leiſe zu ſiammeln; nur einmal noch ihm ganz ſchwach die Hand zu druͤcken, und dann entſchwang

ſich ſeine große, herrliche Seele dem Körper, den des Mörders verruchte Hand ſo freventlich zerſtörte. Ein allgemeines Wehklaͤgen erhob ſich in der Stadt⸗ als der erfolgte Tod des geliebten Fuͤrſte bekaunt wurde. Tauſende