Man ſchleppte den Mann mit dem bluti⸗ gen Mautel an einen hellerleuchteten Ort. Es war ein Allen Unbekannter. Er wurde unter⸗ ſucht, und man fand die leere Dolchſcheide an ſeiner Seite haͤngend. Der blutige Doich wurde gebracht, und ſiche, er paßte genau in die Scheide; auch waren die Blutflecken an dem Mantel von der Art, daß es augenſchein⸗ lich war, das Blut war ihm bei der 1 aus der Wunde angeſpritzt.
Nun war kein Zweifel weiter, man hatte den Mörder gefunden. Die Menge ſtürmte auf ihn ein. Maltitz, Geilnau und noch mehrere Ritter hatten ihre ganze Körperſtärke nothig, den Böſewicht der Wuth des hoͤchlich erbitterten Volkes zu entreißen. Es wuͤrde ihn in Stücken zerriſſen haben, wäre er nicht von dieſen Rittern geſchutzt und zu noch größern Martern aufbewahrt worden. Er ſchwieg hartnaͤckig und beantwortete keine von den tau⸗ ſend Fragen, die an ihn geſchahen.
Noch immer hielt Herrmann den tdtüch verwundeten Fürſten tiefohnmächtig in ſeinen Armen und war von deſſen Blute wie gehadet unaufhörlich rief er nach Aerzten. Sie anen,


