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Grimmaiſche Gaſſe, und von Zeit zu Zeit griffen die gluͤhenden Zangen in des Veſhe chers Fleiſch.
Am Thore, das nach Grimma fuͤhrt, na⸗ hete ſich der Landgraf noch einmal, und wie⸗ derholte ſeine vorigen Ermahnungen. Umſonſt! Der Boͤſewicht blieb verſtockt. Nun ſiieg der Fuͤrſt vom Roſſe und ſic über den Ver⸗ brecher hin.
„Damit Du ſeheſt, ungehener! — ef der Landgraf dem Moͤrder mit furchterlicher Stimme zu — daß ich den Mann ſchon kenne, der Dich zur Ermordung meines Bru⸗ ders gedungen hat, und nun bald an Deiner Seite in der Hoͤlle brennen wird, ſo will ich Dir ſeinen Namen in das Ohr raunen, und Du wirſt ſehen, daß ich den Verworfenen be⸗ reits kenne, dem an meines Bruders Tode ſo viel gelegen war. Dein Bekenntniß ſollte mir nur zum Beweiſe dienen.“
Und nun ſagte er dem Moͤrder ein Paar Worte ganz leiſe. Dieſer erſchrak ſichtbar und zuckte zähneknirſchend zuſammen.
„Traf das? Böſewicht! — ſchrie ihm jetzt der Landgraf zu. — Nun fort! — keine Gnade


