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waren gleichfalls ermüdet, und an Zahl ſehr geſchwaͤcht; da ſank das Panier mit dem Thüringiſchen Löwen; die noch immer große Ueberzahl der Feinde begann die Ermat⸗ teten allgemach zuruͤck zu druͤcken; und der kri⸗ tiſche Augenblick erſchien, wo ſht die
ten entſcheiden.
„Ha! mein Panier! — rief Srieheich
mit ſchrecklicher Stimme, und ſchwang mit der
ſtarken Rechte das gewaltige Schlachtſchwerd uber ſich — jetzt gilt's Entſcheidung! Laßt
alle Trompeten ſchmettern und alle Pauken wirbeln! — Ihr aber, tapfere Waffenbruder!
ſchließt Euch feſt zuſammen. Gotte gebe uns Kraft und Sieg! Und nunmehr Ant und
dran!“
und alle Trompeten ſchmetterten, al⸗ Puu⸗ ten wirbelten; Friedrich aber mit ſeiner ge⸗ waltigen Schaar brach unaufhaltſam in den Feind, und es entbrannte nun ein neuer Kampf,
ſchrecklicher als vorher. Fuͤrchterlich wuͤtheten die Schlachtſchwerder Friedrichs und ſeiner
Kampfgeſellen in den Feinden. Dieſe ver⸗ nicht länger zu widerſtehen, und wi⸗


