Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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waren gleichfalls ermüdet, und an Zahl ſehr geſchwaͤcht; da ſank das Panier mit dem Thüringiſchen Löwen; die noch immer große Ueberzahl der Feinde begann die Ermat⸗ teten allgemach zuruͤck zu druͤcken; und der kri⸗ tiſche Augenblick erſchien, wo ſht die

ten entſcheiden.

„Ha! mein Panier! — rief Srieheich

mit ſchrecklicher Stimme, und ſchwang mit der

ſtarken Rechte das gewaltige Schlachtſchwerd uber ſich — jetzt gilt's Entſcheidung! Laßt

alle Trompeten ſchmettern und alle Pauken wirbeln! — Ihr aber, tapfere Waffenbruder!

ſchließt Euch feſt zuſammen. Gotte gebe uns Kraft und Sieg! Und nunmehr Ant und

dran!“

und alle Trompeten ſchmetterten, al⸗ Puu⸗ ten wirbelten; Friedrich aber mit ſeiner ge⸗ waltigen Schaar brach unaufhaltſam in den Feind, und es entbrannte nun ein neuer Kampf,

ſchrecklicher als vorher. Fuͤrchterlich wuͤtheten die Schlachtſchwerder Friedrichs und ſeiner

Kampfgeſellen in den Feinden. Dieſe ver⸗ nicht länger zu widerſtehen, und wi⸗