Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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dem blaſſen, Antlitz ſichtbar

ren. „Gewiß auch Einer, den des Schickſals nſt zu Boden drückt, wie mich!“ — ſprach Herr⸗ mann zu ſich ſelbſt, und richtete ſeine Blicke nach dem Moͤnche hin. — Zufällig blickte auch

dieſer jetzt auf, und ſah Herrmann in 5

Nähe ſtehen.

„Gott und alle Heiligen! ſteht mir — rief der Mönch in deutſcher Sprache höchſt erſchrocken aus, und ſank faſt zu Boden — Unbarmherzi⸗ ger! verfolgſt Du mich auch hier, wo ich end⸗ lich ein Aſyl vor meinem Gewiſſen zu finden glaubte? — Kann Dich keine Reue, keine Buße verſohnen?“

Die Stimme des Moͤnchs ſchien Herr⸗ mann ſo bekannt. Sein heftiges Erſchrecken, ſeine Ausrufungen, in einer Sprache, hier in dieſem Lande ſo ſelten, alles dieſes erhöhte ſeine Nengierde, zu wiſſen, wer dieſer Mönch ſey, und eine geheime, namenloſe Ahnung erfuͤllte ſeine Seele. Er trat deshalb auf ihn zu, und bat ih ihn im liebevollſten Tone, ſich zu beruhigen. Der Büßende ſchien hierdurch etwas gefaßter

u werden. Er ſchlug zitternd die Kappe zurück,

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