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gewidmeten Gebäuden thronte, that ſeinem ge⸗ beugten Herzen ſo wohl. —
Der Chorgeſang war ſchon zu Ende, und die Bruder verließen die Kirche, als Herr⸗ mann in dieſelbe trat. Von dem ſchwachen Lichte der heiligen Lampe und den wenigen Al⸗ tarkerzen nur ſehr matt erleuchtet, erfuͤllte ein myſtiſches Dunkel den Tempel, bis die immer ſtärkere Morgenröthe ſeine ungeſchmückten Wände zu vergolden ſchien.
Herrmann lag im andächtigen Gebete an den Stufen des Altars auf den Knien. End⸗ lich erhob er ſich, und ging wieder nach dem Ausgange hin. Jetzt erſt wurde er gewahr, daß an einem Seitenaltare ein Mönch ebenfalls gebetet hatte. Die Morgenſonne erleuchtete nun die Kirche, und man konnte alle Gegen⸗ ſtande ganz genau erkennen. Die beiden Be⸗ ter begegneten ſich, indem der Mönch nach der Thür hinging, die zu dem Innern des Kloſters fuhrte. Die Kapuze, welche er, nach der Gewohnheit des Ordens über den Kopf gezogen, trug, bedeckte ſein Geſicht zum Theil, und Herrmann konnte nur die Züge des tiefſten Kummers erblicken, welche 94
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