Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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wir uns von nun an recht oft ſehen, jetzt aber den Bund der engſten Freundſchaft und Brüder⸗

ſchaft ſchließen. Darum höret mich an. Mein . hier gegenwärtiger, einziger Sohn liebt Eure Klara. Kann ſich nun die edle Jungfrau zum 3

ehelichen Vereine mit ihm entſchließen, und habt Ihr Eltern nichts dagegen, ſo ſind wir Alle nur eine glückliche Familie, und leben in Liebe und Einigkeit vereint beiſammen, bis der Herr uns trennt.“

Dieſer Antrag überraſchte den Ritter Hein⸗ rich und ſein Weib auf's höchſte, obgleich Hu⸗ go's Neigung dem ſcharf ſehenden Mutterauge nicht ganz fremd geblieben war. Der Graf Dedo war einer der vornehmſten und reichſten Ritter des Landes, und er ward von denen, die ihn nicht genau kannten, als ſtolz verſchrien. Heinrichs Beſitzung war gegen Dedo's Reichthum faſt als nichts zu achten. Dieſe Verbindung war alſo auf jeden Fall ſehr ehren⸗ voll, und der Beſcheidene hatte ſo etwas nicht als möglich geahnet. Jetzt rief er ſeine Toch⸗ ter zu ſich, und ſie trat an der Hand der Mut⸗

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ter hoch errothend vor ihn hin.

Hugo war ſchon da von ſeinem Sitze auf⸗