Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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gleitung; ſah den alten Herrn mit ihrem Vater ſo traulich uͤber den Hof nach dem Wohnhauſe

gehen. Was mußte dieſes wohl zu bedeuten

haben? Eine geheime, ſuͤße Ahnung erfüllte

ihr das Herz, und höher hob ſich der keuſche Buſen der Jungfrau. Hugo's ſcharf ſehendes Auge wurde ſie gewahr, und bedeutungsvoll

legte er die rechte Hand auf's Herz. Bald darauf kam die Mutter, um ſie abzuholen, und mit hoch klopfendem Herzen folgte ſie ihr. Dem alten, herzlichen Dedo gefiens ſehr wohl im häuslichen Kreiſe dieſer Familie, und mit jrdeim Augenblicke wurde er heimiſcher. Klara ſaß mit ihrer jüngern Schweſter an der Mutter Seite, und ihre zarten Finger reg⸗ ten fleißig die Spindel. Keinen einzigen Blick wagte ſie nach Hugo hin, welcher mit den beiden Alten am Tiſche bei dem vollen Be⸗ cher ſaß. „Mit jedem Augenblicke, wo ich länger bei Euch weile — ſprach Dedo zum Ritter Hein⸗

rich, und reichte ihm die Hand — reut mich's

mehr, daß ich heute zum erſtenmale bei

Euch bin; denn ich fuͤhle mich ſo wohl bei Euch

und den Eurigen. Aber, ſo Gott will,

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