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Nur der Brautwerber ſchmückte ſich ſo ſtattlich, und es ſchien ihm gewiß, der Vater wolle ihm eine heimliche Freude machen. Er ſprang fort, um gleichfalls die Prunkkleider an⸗ zuziehen; und Emma lächelte uͤber ihn, der ſonſt kein ſonderlicher Freund des Putzes war.
„Zieh mit Gott, mein theurer Bruder! und fuͤhre bald eine gute, liebe Schweſter in meine Arme. Damn ſey mit ihr ſo gluͤcklich, wie ich mit meinem Herrmann.“
So ſprach die zärtliche Schweſter, als ſie den innig geliebten Bruder umarmte, und in ſeiner Seele gewaun die goldene Hoffnung im⸗ mer größern Raum.
Der Varer Dedo war auf dem Wege nach Bäringen gauz einſplbig, und jedes angeſpon⸗ nene Geſpräch brach er kurz ab. So kamen ſie vor der Burg Baͤringen an, und begehrten Einlaß. Der Ritter Heinrich empfing ſie am Thor. Mit biederer Herzlichkeit umarmte ihn Dedo beim Empfang, und die beiden Alten gingen Hand in Hand in die Burg⸗
Klara lugte verſtohlen durch das Fenſter ihres Kämmerleins⸗ Sie ſah die beiden präch⸗
tig geſchmuͤckten Grafen und ihre ſtattliche Be⸗


