Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Baäͤringen, und wenn es Euch gefällt, ſo führe ich ſie als mein Weib heim. Sie iſt ſo ſanft und gut, als ſchön, und wird Euch als Tochter kindlich ehren. Daß aber ihr Vater nur die Burg Bäringen beſitzt, wird bei Euch in keine Betrachtung kommen; denn das Gluͤck Eurer Kinder ging Euch ja ſtets uͤber Alles. Auch iſt ihr Geſchlecht ſo alt und edel, wie das unſtige, und die Bäringer hatten ſtets den Ruf der Biederkeit.“ K

Mit ſtiller Aufmerkſamkeit hoͤrte der Vater den Vortrag des Sohnes an, und ſchwieg auch dann noch ſinnend, als dieſer ſchon geendiget hatte. — Hugo ſah ihn betreten an, und be⸗ gann ſchon zu fuͤrchten. — Da wendete ſich Dedo liebevoll zum Sohne.

„Morgen ziehen wir zuſammen nach der Burg Bäringen. Bis dahin gedulde Dich, und vertraue Deinem Vater, der aufrichtig Dein Gluͤck will.“

Am andern Tage trat Dedo ſtattlich ge⸗ kleidet in das Wohnzimmer, und auf dem Hofe wurden die Roſſe von den Knappen mit den

ſammetnen Prunkdecken belegt. Hugo ſah's, und

eine freudige Ahnung durchdrang ſeine Seele⸗