Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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ein, und oft, fa jeden S war er des Rit⸗

ters Geſellſchafter. Ruprecht beſuchte ihn

dann oft im Kloſter wieder, und ließ ſich durch das heuchleriſche Betragen dieſes Abtes ſo ſehr taͤuſchen, daß er keinen Anſtand genommen ha⸗

ben wuͤrde, die Heiligkeit des hochwuͤrdigen

Herrn im Kampfe auf Leben und Tod zu be⸗

haupten. Mit Schrecken er aus die⸗

ſem Traume.

Er kam zuweilen, wenn er wußte, daß der Ritter auf der Jagd war, denn dieſe liebte der Ritter mit Leidenſchaft, aber immer hielt er ſich ſtreng in den Schranken der Beſcheidenheit, und ließ es auch nicht im geringſten merken, welch ein Wolf in dieſem Schafökleide ver⸗ borgen war. Und ſo wurden Ruprecht und ſein argloſes Weib immer ſicherer gemacht.

Einſt kam er auch, als Bertha ſich allein befand, da Ruprecht zur Jagd ausgezogen war. Der kleine Otto ſpielte zu ihren Fuͤßen.

Die Rittersfrau beeilte ſich, dem hochwuͤrdigen Herrn einen Humpen Wein und Etwas zumn

Imbiß vorzuſetzen. Er aß und trank. Ein Geſchäft rief ſie aus dem Gemach, und im

Augenblicke hatte der Abt eine ſtarke, ſchlaf⸗