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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Karoline und der Fuͤrſt Brauthal ſpran⸗ gen der Ohnmächtigen zu Huͤlfe, ſelbſt von Schreck faſt erſtarrt. Der Bediente verließ das Zimmer.

Eine Minute lang hielt ſich der Fuͤrſt Hachenburg aufrecht, gegen die Gewalt des tödtendſten Schmerzes ankäͤmpfend. Aber er erlag und ſank erſchoͤpft auf einen Stuhl, und ſaß lange unbeweglich mit glanzloſen Augen vor ſich hinſtarrend.

Es gelang Karolinen, die Fürſtin in's Leben zuruͤckzurufen; aber ſie erwachte nur zu den ſchrecklichſten Qualen. O, mein Lothar! rief ſie jammernd, und ſchmerzvoll die Haͤnde ringend. O, mein Sohn, mein Sohn! mein armes, armes Kind! Erſt ver⸗ ſtoßen von Vater- und Mutterherzen, und dann gemordet, gemordet auf Befehl des eignen, unnatuͤrlichen Vaters!