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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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der Schmerz ihrer Bruſt, indem ſie dem Gemahle ſein Porträt uͤberreichte, ein herr⸗ liches, koſtbares Stuͤck, das ſie von einem beruͤhmten Meiſter hatte malen laſſen.

Der Fuͤrſt ſchloß ſie, angenehm uͤber⸗ raſcht, in ſeine Arme. Antonie, rief er, meine Worte ſind in Erfuͤllung gegangen⸗ Als du vor einem Jahre mich mit einem zarten Roͤschen beſchenkteſt, da fragte ich dich: ob wir den harten Winter, deſſen Froſt uns damals erſtarrt hielt, nicht ſoll⸗ ten uͤberwinden koͤnnen, wie die ſchwache Blume? Wir haben ihn jetzt uberwunden, Antonie!

Haben wir, mein Gemahl? rief die Fuͤrſtin, von der ſchmerzlichſten Erinnerung ergriffen, und unfahig, den Lauf der bit⸗ teren Thränen zu hemmen. Haben wir? O moͤge der Himmel es geben!