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feurige Roſſe laut wieherten und das toͤ⸗ nende Pflaſter ſtampften. Alles hatte ſich in dem Einen Jahre verändert; Leben und Pracht waren erbluͤhet, wo damals Armuth und Elend ſchlichen.
Ueber alles ließ der Furſt ſeine Blicke mit Wohlgefallen ſchweifen. Ha, ſagte er zufrieden, wo tauſend Andere verzweifelt wä⸗ ren, da hatte ich einen Willen und blieb Sieger! Hinderniſſe giebt es nur dem, der keine Kraft hat, ſo wie nur dem Gefahren ſind, dem der Muth mangelt! — Sein Blick ſchweifte weiter, in die Zukunft hin⸗ aus, und wurde immer heller und zufrie⸗ dener. Der Glanz ſeines Hauſes war fuͤr Jahrhunderte geſichert, die Verbindung mit
dem Hauſe Brauthal ſchien ihn ir immer
befeſtigen zu wollen.
Aber da draͤngte ſich zwiſchen ſeine fro⸗ hen Gedanken auch das Bild Lothars, des
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