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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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mie derſelben Güte, womit er Alexis ſeit der Entfernung Hortenſtens immer behan⸗ delt hatte, uͤberredete er ihn auch jetzt, um der Wiederherſtellung ſeiner Geſundheit willen, durch gerſtreuung eine Reiſe zu dem Juͤrſten Brauthal mit ihm zu machen. Weichheit war der Grundzug im Ge⸗ muͤthe des Prinzen Aleris; er hatte we⸗ nig von dem Starrſinne ſeiner Väter ge⸗ erbt. Sein Groll uͤber des Vaters Ver⸗ fahren legte ſich daher bald. Wohl gab ihm die erſte Wuth des Augenblicks ein, ebenfalls das Vaterhaus zu verlaſſen; den fluͤchtigen Bruder aufzuſuchen, ſich dieſem anzuſchließen, und gemeinſchaftlich mit ihm Rechte zu reklamiren, die von glänzenden Ahnen her auf ſie ubertragen waren. Dachte er ſich dann aber den Zuſtand der Mutter, wie dieſer der Verluſt der beiden Söhne und der Streit mit dem Vater das Herz brechen muͤſſe: dann löſete Wuth und Groll.