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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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— 170 — Der Fuͤrſt Brauthal war ein ſchwacher Mann; ſehr reich, und deshalb zu ſtolzen Plänen berechtigt, hatte er fruͤher ſich der Hoffnung hingegeben, trotz der eignen Me⸗ diatiſtrung, ſeine einzige Tochter auf einem ſouveraͤnen Fuͤrſtenſtuhle zu ſehen. Dennoch hatte er, als er Karolinens Herz mit inniger Liebe an dem leidenſchaftlich ſte liebenden Lo⸗ thar von Hachenburg haͤngen ſah, den Werbun⸗ gen des verwandten Hauſes Hachenburg nicht widerſtehen koͤnnen. Seinen ganzen Stolz mußte es ſpäterhin empoͤren, als er dieß Band durch die Verſtoßung des Erbprinzen zerriſſen, als er ſeine eigenen Vorſtellungen dieſerhalb zuruͤckgewieſen, an einem unnatuͤr⸗ lichen Starrſinne ſcheitern fah. Rie, ſchwor er, mit dem Fürſten Hachenburg wieder in Verbindung zu treten, bis dieſer durch Wie⸗ deraufnahme des Sohnes auch mit ihm die alten freundſchaftlichen Verhaͤltniſſe wieder hergeſtellt habe. Dennoch koſtete es dem