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Aber die Leidenſchaft hatte mich verblendet⸗ Jetzt iſt der Rebel zertheilt, der meinen Geiſt umfangen hielt. Klar fuͤhle ich es, wem ich angehoren, nur angehoͤren darf. Entſage auch du mir, Aleris! Laß uns groß daſtehen, erhaben uͤber gemeinen Schmerz! Lebe wohl, erfuͤlle die Wuͤnſche deines Va⸗ ters; denn du gehoͤrſt der Welt an, wie ich dem Himmel! Lebe wohl; einſt, ja, ich fuͤhle es, einſt ſehen wir uns wieder! In einem beſſeren Leben, wenn alles Irdiſche von uns abgeſtreift iſt, werden unſere Geiſter in rei⸗ ner Seligkeit ſich gemeinſchaftlich der Nähe und des Glanzes des Ewigen freuen! Ihr Blick wurde immer leuchtender; ſie ſtand wie eine Verklärte da. Aber Alexis ſtand, wie von einem furchtbaren Schlage getroffen. Sprachlos ſtarrte er ſie an. N einer Weile ermannte er ſich. Hortenſie! rief er mit Leidenſchaft; Ungluͤckliche, wer hat deinen klaren Verſtand umdunkelt, deine


