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liebte! rief er, du willſt fort? Mein Vater trifft Anſtalten zu deiner augenblicklichen Ab⸗ reiſe! Und es iſt dein freier Wille, ſagt er? O, ſage nein, um des Himmels willen, ſage nein! —
Sie hatte ſich mit ſanfter Gewalt von ihm losgemacht, und ſah ihn jetzt ruhig, mit klaren Augen an; nicht ein liebendes Maͤd⸗ chen ſtand ſie vor ihm, eine Heilige, eine Ueberirdiſche mit aller Hoheit, die religiöſe Schwaͤrmerei nur verleihen kann. Ihr gan⸗ zes Weſen war in der Einen Stunde durch⸗ aus verändert.
Ja, Alexis! ſagte ſie mit ſicherer Stim⸗ me; es iſt mein freier Wille. Ich kehre zu⸗ rück in mein Kloſter, aus dem nur ſundliche Begierden mich riſſen. O wohl hatte ich ſchon damals gleich eine Ahnung, daß ich die dunkeln Mauern wieder aufſuchen, daß ich außer ihnen keinen Frieden ſinden wuͤrde!


