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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Sinne verwirrt! Sieh mich an; ich bin dein treuer Aleris, dein Geliebter, dein Bräuti⸗ gam, dem du tauſendmal Treue geſchworen haſt! Kannſt du mich verlaſſen? mich? mich? O beſinne dich, meine Geliebte; komm zu dir ſelbſt! —

Des Maͤdchens Auge verduͤſterte ſich.

Wohl, rief ſie, wohl weiß ich, was ich thue. Sei du nicht kleiner, als ich, Aleris! Spare deine Worte; keine Macht der Erde kann meinen Entſchluß wankend machen. Er ſteht feſt, wie das Göttliche ſelbſt. Erlauben Sie, gnädige Frau, ſetzte ſie, zu der Fuͤrſtin ge⸗ wandt, hinzu, daß ich mich entfernen darf.

Roch Einen Blick warf ſie auf Alexis, in dem er auch kein Zeichen der Wehmuth entdecken konnte; dann ging ſie in ihr Zim⸗

mer, das durch eine Thuͤre mit dem Kabinet

der Juͤrſtin in Verbindung ſtand. Zernichtet ſah ihr der Prinz eine Weile

nach, unempfindlich gegen die Tröſtungen der