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Können Sie da Gluͤck und Zufriedenheit er⸗ warten? O, das Leben iſt falſch, ſelbſt wenn man ſich mit einem treuen Herzen ihm hin⸗ giebt; wie viel mehr, wenn man es durch Untreue erkauft! Kehren Sie zuruͤck, Fräu⸗ lein Hydemont, zu dem Leben, dem Sie durch heilige Schwuͤre ſich geweihet haben, dem Sie unaufloslich angehoͤren. Unruhe und Leid werden Sie außer dem Kloſter erwarten; feſſeln nicht ſchon jetzt Hader und Unzufrie⸗ denheit ſich an Ihre Schritte? Trennt nicht Ihr Erſcheinen das Herz des Sohnes von dem Herzen des Vaters? Ein Fluch wird ſich auf Ihr Leben legen. —
D um Gotteswillen, ſchrie Sn hoͤren Sie auf! hoͤren Sie auf! Sie ver⸗ hullte laut weinend ihr Geſicht, kaum faͤhig, ſich auf dem Stuhle aufrecht zu halten. — Fürchterlich! Fuͤrchterlich! jammerte ſie; ja Sie haben Recht. Ich fuͤhle es! Dieſer Fluch der Treuloſigkeit hat ſchon jetzt mein


