— —
hatte, ſagte er in einem zwar guͤtigen, aber auch durchaus beſtimmten Tone; Träume der Jugend, Alexis, entſtehen eben ſo leicht, als roſig; aber eben ſo leicht entſchwinden ſie auch wieder. Wer hat nicht geliebt, und, wenigſtens fuͤr Monden, dem Erdenleben entruͤckt, in ein beſſeres, ſeligeres Daſein
zu blicken geglaubt? Aber wer hat nicht auch
nach kurzer Friſt ſeine Taͤuſchung eingeſehen und das Bittere derſelben empfunden? Wohl dem, dem ſie dann keine bindenden Feſſeln ſchon angelegt hatte! Wehe dem, der ſich auf immer verſtrickt ſah! Ein Jugendtraum bindet dich, mein Sohn, die gewohnlichſte aller Täuſchungen, nicht deine Ehre. Gieb dem Kloſter zuruͤck, was dem Kloſter gehoͤrt, dann handelſt du ehrenvoll. — Du bleibſt Erbprinz von Hachenburg! ſetzte er mit ver⸗ ſtäͤrkter Stimme hinzu, und wandte ſich ab, als wenn mit dieſen Worten die Sache be⸗ endigt ſein ſolle.


