Druckschrift 
Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Du biſt Erbprinz! wandte er ſich dann an Alexis; ich werde dir eine Gemahlin aus⸗

ſuchen, nur ich.

Auch des Prinzen Wangen roͤthete jetzt der Zorn; aber auch er hielt ſich. Ich kann Hortenſie nicht verlaſſen, ſagte er; noch nie hat ein Flecken auf der Ehre des Namens Hachenburg gehaftet; ich wurde ihn fuͤr im⸗ mer ſchänden, wenn ich ein Weſen verließe, an das ich mit den heiligſten Banden ge⸗ knuͤpft bin.

Er erzählte jetzt mit kurzen Worten ſeine Geſchichte. Der Füͤrſt hoͤrte ihm ru⸗ hig zu, ohne durch eine Miene oder durch eine Bewegung zu erkennen zu geben, ob und welche Gefuͤhle die Mittheilung in ſei⸗ nem Innern erregte. Man ſah im Gegen⸗ theil, daß es ihm von Augenblick zu Augen⸗ vlick mehr gelang, Herr der heftigen Stim⸗ mung zu werden, die ihn vorhin zu uͤber⸗ wältigen drohete. Als der Prinz geendigt