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O, erwiederte die Fuͤrſtin, nicht von dieſer Seite betrachte eine Angelegenheit, von der unſer Aller Gluͤck und Zufriedenheit abhängt. Was vergiebſt du deiner Ehre durch einen Vergleich, in dem von beiden Seiten Rechte und Anſpruͤche aufgegeben werden, in dem du mithin ganz dem gleich⸗ ſtehſt, mit dem du dich vergleichſt?
Der Juͤrſt, von jeher gewohnt, ganz frei und ausſchließlich in ſeinen Angelegen⸗ heiten zu handeln, ſchien eine bittere, viel⸗ leicht heftige Entgegnung auf dieſe unberu⸗ fene Einmiſchung auf den Lippen zu haben. Doch daͤmpfte er ſie nieder, ſah eine Zeitlang gedankenvoll ſeine Gemahlin an, und ant⸗ wortete ihr dann in einem ruhigen, gütigen Tone: Laß es gut ſein, Antonie! zumal heute! Du kennſt meine ſtrengen, aber un⸗ beſiegbaren Grundſätze von Ehre. Laß uns nicht mehr von dieſem Gegenſtande ſprechen.—


