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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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er dann entſchloſſen, die Ehre iſt mir theurer, als die elende Exiſtenz! —

Die Fuͤrſtin ſchien dieſen Ausſpruch be⸗ fürchtet zu haben. Doch fuhr ſie flehend fort: O mein Gemahl, wir würden auf einmal befreit von aller Noth, von allen Sorgen; die bedeutende Nachzahlung koͤnnte den größten Theil der dringenden Schulden decken, und die jährliche Rente eine anſtaͤndige Eriſtenz und ein baldiges gunſtiges Arrange⸗ ment unſetes Hauſes uns ſichern.

Und dennoch nicht! entgegnete unmu⸗ thig der Fuͤrſt. Ich kanh nicht betteln, wo ich mein Recht fordern darf. Durch dieſe Offerte glaubt man mir eine Gnade zu erzeigen. Und bei Gott, bin ich gleich arm und dürftig und unterdruͤckt, Gnaden em⸗ pfängt der Fuͤrſt Hachenburg nicht, und muͤßten ſie ſein Leben friſten! —