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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Gewiß, verſetzte die Fuͤrſtin, ihre Thra⸗ nen abtrocknend; gewiß, eine unendlich lie⸗ bende Hand ſchuͤtzet und ſchirmt uns ja.

So mancher Geburtstag, fuhr der Fuͤrſt wieder finſter werdend fort, iſt mir von elen⸗ den Nahrungsſorgen, von den bitterſten Qua⸗ len zu einem Leidenstage geſchaffen, ob ich gleich von jedem hoffte, er ſolle der letzte ſein, der mich in Riedrigkeit und Schmach ſehe. Antonie, wenn auch dieſer noch nicht der letzte waͤre! Wenn mein Leben, ſo glänzend aufgehend und ſich entfaltend, verdammt wäre, in einem elenden, dunkeln Nebel zu verſchwin⸗ den! Wenn ich auch dich in Elend und Huͤlf⸗ loſigkeit muͤßte untergehen ſehen! Wenn ich meine Kinder einem dunkeln Schickſale über⸗ laſſen, mein hohes Haus einen gemeinen, un⸗ beruhmten Tod müßte dahinſterben ſehen!

O mein Gemahl, unterbrach ihn die Fuͤrſtin, nicht dieſem truͤben Unmuthe gieb