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Er ging ſelbſt zu der Portiere, öffnete hinter ihr die Thür des Vorzimmers.
Die beiden verſchwundenen Erbgrafen traten ihm entgegen.
Die drei Brüder ſtanden ſich gegenüber; alle drei Greiſe, aber zwei von ihnen hohe edle Geſtalten in der Tracht des Johanniterritters und des Bettel⸗
mönchs und der dritte, der regierende Herr, ſo ſtramm
und ſo klein.
Sie erkannten ſich, ſie umarmten ſich.
Und in die Umarmung trat der kleinſte der vier Brüder, der Graf Kurt.
„Geſpenſter, Geſpenſter, Bruder Eberhard!“ rief er.
Da kam ein anderes, wenngleich ſchwaches Licht in den kindiſchen Geiſt.
„Die Erbgrafen! Die verſchwundenen Erbgrafen! Leopold und Franz!“
So klatſchte er in die kleinen Hände, und dann ſprangenran den hohen Greiſen in die Höhe und um⸗ armte und küßte ſie, und ſie küßten mit Liebe das greiſe Kind wieder.
Der regierende Herr — factiſch war er es ja
noch — wollte dann ſeinen Sohn Leopold vorſtellen.
Sie kannten ihn ſchon. Da ſprach der Graf Eberhard mit feierlicher Stimme:


