Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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zuſammen, um ſeine Ruhe und Würde als regierender Herr zu bewahren.

Der junge Erbgraf trat ein, unbefangen, klar und etwas leicht, wie immer.

„Du haſt befohlen, gnädigſter Vater!“

„Ja, noch habe ich hier zu befehlen. Noch bin ich der regierende Graf hier. Und noch ſollen meine Be⸗ fehle auch Dich treffen. Du warſt in Waldenbrück?“

„Ich komme daher.“

„Du trugſt dort eine unwürdige Maske.“

„Eine unwürdige, gnädigſter Vater? Ich war der Kreuzträger Simon.“

„Schickte ſich das für Dich? Für einen deutſchen Reichsfürſten?“

„Gnädigſter Vater, ich that damit ein gutes Werk.“

„Es war ein Poſſenſpiel für Dich!“

„Es war das einzige Mittel zur Befreiung meines Vetters, des Herrn von Bütow.“

„Der Herr von Bütow iſt Dein Vetter nicht.“

„Er iſt Annettens Mann! Und, Vater, die Be⸗ freiung iſt gelungen.“

„Und Dir iſt es dadurch Dich um die Nachfolge in der Regierung zu bringen.“

„Hm, Vater —“