Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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an der Kirchthür gedrängt. Die eingekeilten Dra⸗ goner konnten ſich dort nicht rühren, mußten ſich auf die Straße zurückziehen. Raſch wurde durch Stapel⸗ mann von dem Innern des Kloſtergartens die un⸗ mittelbar der Kirchthür gegenüberliegende Thür der Gartenmauer geöffnet. Der Herr von Bütow wechſelte in der Thür ſeine Vermummung mit dem Bruder Ser⸗ vatius, der dort wartete. Die Proceſſion ging mit dem Bruder Servatius weiter. Stapelmann führte den Herrn von Bütow zu dem äußerſten Ende des Kloſter⸗ gartens in der Nähe des Nonnenkloſters. In der Mauer iſt dort keine Thür, keine andere Oeffnung. Kein Soldat war zu ſehen, auch ſonſt kein Menſch; Alles war auf der andern Seite des Kloſters bei der Proceſſion. Stapelmann hatte ſchon vorher an der Mauer eine Strickleiter befeſtigt. Sie entkamen auf ihr beide aus dem Garten. Stapelmann kennt die Schleichwege aus der Stadt. Er führte den Offizier auch aus dieſer. Draußen hielt die Frau von Bütow mit einem Wagen. Sie iſt mit ihrem Gatten und Stapelmann auf dem Wege zur holländiſchen Grenze, und während man den Entflohenen noch in der Stadt und wahrſcheinlich auch nächſtens in unſerm Kloſter ſucht, wird er mit ſeinen Befreiern längſt die hollän⸗ diſche Grenze erreicht haben.“