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Der junge Mönch trat ein.
„Sie bringen ihn nicht mit ſich, Pater Vitalis?“
„Er iſt im Kloſter.“
„Und er kommt nicht zu mir?“
„Ich hielt es doch für nöthig, verehrter Pater Guar⸗ dian, Sie auf ſeine Ankunft vorzubereiten, und auch er äußerte den Wunſch, zunächſt einige Augenblicke in meiner Zelle auszuruhen. Er iſt dort. Außer⸗ dem“ fuhr der junge Mönch fort, „mußte ich vor⸗ her der Ueberbringer einer angenehmen Nachricht ſein. Durch einen Boten wird mir ſo eben mitge⸗ theilt, daß der von dem Sparrenberge entflohene preußiſche Offizier glücklich entkommen iſt. Der von dem Diener des jungen Erbgrafen von Werdenburg — Stapelmann heißt er — entworfene Plan iſt vollkom⸗ men gelungen. Der Herr von Bütow trat unter der Maske des erſten, der Erbgraf unter der des zweiten Kreuzträgers aus der Kirche. Beide waren unter ihrer Vermummung bewaffnet. Sie wollten die Freiheit des Offiziers, wenn es noth that, mit ihrem Leben verthei⸗ digen. Stapelmann hatte den entſchloſſenſten Land⸗ leuten geſagt, die Preußen wollten aus Uebermuth und Haß gegen die Katholiken den beiden Kreuzträgern beim Heraustreten aus der Kirche die Vermummung ab⸗ reißen. Die Bauern hatten ſich in den engen Gang


