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bringen, ſie konnten ſich auf den Pferden nicht rühren, ſie waren von ihren Kameraden durch die Tauſende von Menſchen, die auf der Straße ſtanden, abge⸗ ſchnitten.
Das war Verrath, Einverſtändniß mit den Mönchen, die wieder mit dem Entflohenen und deſſen Helfers⸗ helfern im Einverſtändniß waren. Um ſo unzweifel⸗ hafter war unter der Maske eines der Kreuzträger der Entflohene verborgen.
Der Lieutenant von Marnitz hätte wüthen, raſen mögen. Aber die Mienen der Menge um ihn her wurden drohender. Im Hintergrunde erſchollen Rufe, in den nähern Reihen erhoben ſich die Stöcke, unmit⸗ telbar hinter den Dragonern langten die Fäuſte empor, um die eingeſchloſſenen und eingekeilten Reiter von den Pferden zu reißen. An eine Gegenwehr war nicht zu denken; wer heruntergeriſſen wurde, war verloren. Der lange Lieutenant mußte ſich zu etwas entſchließen, was er in ſeinem Leben noch nicht gethan hatte. Er mußte ſich zurückziehen. Gar vor Bauern, die zu dem nicht einmal bewaffnet waren.
„Platz da!“ rief er den Bauern zu.
„Reißt ſie von den Pferden!“ rief es hinten. Der Lieutenant mußte bitten, um freien Abzug bitten.


