Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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„Und wenn der König von Preußen ſeinen Sinn

nicht änderte, ſondern Euer Erlaucht depoſſedirte?“

„Ich müßte nach dem Willen Gottes mich darein fügen“, ſagte der Graf.

„Für Ihre Perſon, Erlaucht, und Ihr Recht. Aber Euer Erlaucht haben in Ihrer großen und hoch⸗ herzigen Gewiſſenhaftigkeit ſich ſtets nur als den Ver⸗ walter fremden Guts betrachtet.“

Der Graf ſtutzte, verſtummte.

Der Juſtizdirector ließ den Gedanken, den er ange⸗ regt hatte, in dem Innern des gewiſſenhaften Herrn nachwirken.

„Die verſchwundenen Erbgrafen!“ ſagte der Graf leiſe für ſich. „Wenn ich dazu beigetragen hätte, ihr Gut fremden Händen zu überliefern? Wenn ich dazu herausgefordert hätte?“

Der Kammerdiener des Grafen erſchien in der Portiere.

„Was gibt's?“ fuhr der Graf auf, in ſeinen Ge⸗ danken geſtört.

„Ihre Erlaucht, Comteſſe Ferdinande, bittet ein⸗ treten zu dürfen.“

„Ah!“ rief der Graf. Er hatte mit ihr noch ein Hühnchen zu pflücken, und er hing zähe an ſeinen Gedanken und ſchob das,

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