Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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„Er lebt, und auch ihn werdet Ihr wiederſehen.“ Die Gräfin hatte doch noch eine Frage. Ihr fiel wohl ein, was ihr der Onkel Kurt erzählt hatte, daß ihr Vater ſehr böſe ſei auf ihren Bruder Leopold und auf ſie ſelbſt und daß er wieder mit dem Juſtizdirector conferire. Es ging ihr dabei Allerlei durch den Kopf.

„Onkel Franz“, ſagte ſie, „darf ich meinen Vater auf das Wiedererſcheinen der verſchwundenen Erbgrafen

vorbereiten? Nur durch eine Andeutung, daß man

von ihnen gehört haben wolle?“ Der Ritter ſann einen Augenblick nach. „Thue es“, ſagte er dann. „Vielleicht führſt Du

mich noch heute zu ihm, die beiden Brüder. Und noch

zu Jemand führſt Du ſie. Lebt wohl jetzt. Da ich erkannt bin, drängt und eilt meine Zeit.“

Er verſchwand in dem Gebüſche.

„Zu noch Jemand ſoll ich ihn führen?“ ſagte die Gräfin. „Wäre es die würdige Mutter? Und ſie beide ſollte ich zu ihr führen? Aber kehren wir in das Schloß zurück, Evchen. Ich muß mit meinem Vater ſprechen.“

Sie gingen zum Schloſſe zurück.

Evychen ging in das Zimmer der würdigen Mutter.

Die Gräfin Ferdinande begab ſich zu dem Arbeits⸗ kabinet des regierenden Grafen.

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