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ſchnell die Comteſſe; „außer meiner Mutter jetzt auch die würdigs Mutter des Annunciatenkloſters zu Walden⸗ brück.“
Der Ritter war überraſcht; er ſuchte es nicht zu verbergen.
„Sie iſt hier?“
„Seit heute früh. Der Aufenthalt auf der Schwalen⸗ burg wurde ihr und uns durch das fremde Militär verleidet. So fuhren wir alle hierher.“
Der Ritter ſchwieg. Er war nachdenklich geworden.
Die Comteſſe Ferdinande war eine entſchiedene und entſchloſſene Natur, die ſo gerade wie möglich auf ihr Ziel losgehen mußte. Einen Schritt ihm entgegen hatte ſie ſchon gethan durch die Erwähnung der wür⸗ digen Mutter. Sie hatte freilich nichts dadurch ge⸗ wonnen.
Der Ritter ſchaute in ſeinem Nachdenken nach dem See, nach Seehauſen hinaus.
„Sie kennen die Gegend?“ fragte ihn die Gräfin.
Er blieb Wbefangen.
„Ja“, antwortete er.
„Auch dieſen Platz?“ fragte die Gräfin.
„Ja“, antwortete er noch einmal offen, aber als wenn das kleine Wort in ſeinem Innern nachzittere.
„Dieſen Tempel dort?“ fuhr die Seu fort.
Temme, Die Erbgrafen. IV.


