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bei Dir in Seehauſen, wo er geſtern bei Dir war, wo er in der Tochter die Mutter wieder aufſuchte. Der Graf Franz war es, den Deine Mutter liebte, der ſie mit ſeinem ganzen Herzen liebte. Komm, mein Kind, gehen wir zu ihm. Führe Du mich zu ihm.“
Sie gingen zu der Bank, auf der der Fremde ſaß.
Es war der Ritter.
Er hörte ſie kommen. Er erkannte Eychen. Man gewahrte in ſeinem Geſichte die Freude über das Wieder⸗ ſehen des Kindes. Er trat den beiden Damen entgegen, begrüßte ſie.
„Sie hier, mein liebes Evchen?“ reichte er dem Kinde die Hand.
„Ihre Erlaucht, Comteſſe Ferdinande von Werden⸗ burg!“ ſtellte Evchen ihre Begleiterin vor.
Der Ritter blickte in das ſchöne Geſicht der Gräfin, das ſo voll Stolz und Unglück war. Er verbeugte ſich nochmals vor ihr.
Die Gräfin antwortete ihm auf die Frage, die er an Evychen gerichtet hatte.
„Eochen iſt Freundin im Schloſſe Werdenburg“, ſagte ſie.
Der Ritter erwiderte: „Es freut mich für Eychen und für ihre Freundin.“ „Cychen hat hier mehrere Freundinnen“ verſetzte


