Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Evchen erſchrak über den Ausruf, über die Heftig⸗ keit ihrer Begleiterin.

„Alter Samen!“ fuhr die Gräfin für ſich fort. „Alter Samen und friſches Reis! Evchen, Evchen, warum biſt Du nicht — aber was ſind die Andern denn beſſer als Du? Was ſind ſie edler, hochherziger, muthiger?“

Sie ſtanden am Rande des Gebüſches, das den runden Spielplatz umgab

Sie hielten ihre Schritte an.

Vor ihnen, rechts nach dem See hin, ſtand die Bank, von der aus man den See, Seehauſen, die Thürme der Stadt gewahrte.

Ein Mann in ſchwarzer Kleidung mit weißem Haar ſaß darauf.

Man ſah ſein Geſicht, das nach dem See hin ge⸗ richtet war.

Er ſaß in tiefen Gedanken.

„Der Ritter!“ flüſterte Evchen.

„Die Züge unſerer Familie!“ ſagte die Comteſſe. „Und er iſt es! Er iſt einer der Verſchwundenen. Und ich will Dir auch ſagen, Eychen, welcher von den Beiden es iſt. Es iſt der Graf Franz.“

Eychen mußte ſie verwundert anſehen.

„Ja, mein Kind. Seine Augen und ſein Herz ſind