Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Deſto mehr erzählte der kleine freundliche Greis mit dem Geſichte und dem Verſtande eines Kindes von ſechs Jahren, wie er und die beiden verſchwundenen Erbgrafen, weniger der ernſte Graf Eberhard — das Wort pedantiſch kannte der kleine Herr nicht — als Kinder ſich dort herumgetrieben, wie die beiden Erb⸗ grafen immer ſo fröhlich, faſt wild und ausgelaſſen, aber gegen ihn immer ſo freundlich und zuvorkommend geweſen. In der Mitte des Platzes ſtand ein kleiner Tempel, roh von rohem Holze zuſammengeflochten und gezimmert; an der Seite waren in gleicher Weiſe Ruhe⸗ bänke errichtet. Der Graf Kurt wußte, wie die beiden Erbgrafen die Baumeiſter geweſen, und er erzählte mit Stolz, wie er ihnen dabei geholfen habe.

Und wie der Graf Kurt ein Kind geblieben war, ſo war auch der Spielplatz ſeiner Kindheit noch heute ſein Lieblingsaufenthalt.

„Dort werden wir ihn finden“, ſagte die Comteſſe Ferdinande zu Evchen.

Sie gingen dahin.

Schon auf der Mitte des Weges kam ihnen der kleine Graf entgegen. Er war ſehr eilig, er lief faſt; ſein Geſicht war ſchneeweiß; er warf es mehrmals zur Seite, als wenn er hinter ſich blicken wolle; er hatte nicht den Muth dazu.