Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſie wollte, befahl ſie. So kümmerte ſie ſich auch um ihre Aeltern nicht, wenn es ihr nicht gerade gefiel.

Als ſie nach ihrer Rückkehr von der Schwalenburg ſich ausgeruht hatte, gefiel es ihr nur, zu ihrer Mutter zu gehen.

„Unterthänigen guten Morgen, Mutter!“

„Guten Morgen, Ferdinande. nnn biſt Du zurück⸗ gekehrt?“

„Heute in der Frühe. Schwalenburg mitgebrach

Wen?“ Zuerſt Annettens Kind mit ſeiner Wärterin. Sie ſind für die Tante Schleighein. Sie iſt doch noch hier?“

„Sie iſt noch hier, aber ſie wird nichts von dem Kinde wiſſen wollen.“

„So gehen Kind und Wärterin mich an. Zweitens iſt Euchen Treue mit mir gekommen. Sie geht mich an und Sie, gnädige Mutter. Sie lieben ſie und Sie dürfen ſie lieben. Wir hatten ihr Unrecht gethan. Ich bat es ihr ſchon ab. Wereen auch Sie es?“

„Ich liebe ſie“, erwiderte die Gräfin.

„Und ich wollte, ſie dürfte auch noch einen Dritten

Gäſte von der

angehen, ihn zu allernächſt. Ich liebe ſie wie eine Schweſter. Aber es geht nicht; es geht trotz alledem

nicht.“