Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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öffneten die Thür zum Speicher, ſtanden in dieſem, aber in völliger Dunkelheit.

„Licht her!“ befahl einer der Unteroffiziere.

Ein Soldat holte einen der Knechte herbei; der Knecht mußte eine Laterne anzünden; er that es un⸗ weigerlich.

Die Soldaten ſtanden vor der ungeheuren Maſſe Heu, die den ganzen Speicher bis faſt unter die Decke ausfüllte.

Unteroffizier“, ſagte einer der Dragoner.

„Biſt Du gefragt, Kerl?“

Man verſuchte, von den Seiten iſchen Mauer und Heu einzudringen. Es war unmöglich.

„Dazwiſchen kann kein Menſch ſtecken.“

„Das Heu könnte blos hier vorn zuſammengepreßt ſein“, bemerkte einer.

„Damit ſie dahinter erſticken?“ fragte höhniſch ein anderer.

Das Heu wurde dennoch vorn aufgeriſſen. Es lag überall dicht und feſt an der Mauer, wie vorn.

Man mächte dieſelben Verſuche auf der andern Seite, gleich vergeblich.

„Da oben unter der Decke iſt ein leerer Raum. Da können ſie ſein.“

„Da könnte man drei Tage lang ſuchen, Herr