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„In Preußen iſt doch Alles Hochverrath!“ lachte Leonidas Stapelmann.
3 Der zweite Unteroffizier draußen fuhr fort:
„Solche Halunken nähme man mit in die Feſtung, wo man ſie dreimal Spießruthen laufen ließe.“
Leonidas Stapelmann lachte nicht mehr.
„Teufel, die Kerle werden uns verrathen.“
„Ja, Kerl“, ſagte wieder der erſte Unteroffizier. „Und weißt Du, was Spießruthenlaufen iſt?“
Der Knecht antwortete darauf:
„Nein, Herr Unteroffizier, wir ſind hier nicht preußiſch.“
„Donnerwetter, der Kerl iſt frech!“ fluchte der zweite Unteroffizier.
Und der erſte ſagte:
„Wir werden in dem Hauſe viſitiren und finden wir das Geringſte, wird jeder von Euch dreimal Spieß⸗ ruthen laufen.“
Man hörte oben, wie mehrere Menſchen in das
Haus gingen. Es waren wohl die beiden Unter⸗
4 offiziere, von ein paar Gemeinen gefolgt.
Die Flüchtlinge oben horchten doch wohl nicht
ohne Herzklopfen. Leonidas Stapelmann ſprach kein Wort mehr.
Die Soldaten durchſchritten das kleine Vorhaus,


