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daß der Pater Guardian und die würdige Mutter kein einziges Mal ſich ſelbſt geſehen haben. Sie haben wohl beide viel Verlangen danach gehabt. Der Pater Guar⸗ dian ſprach oft davon, daß die würdige Mutter eine ſo fromme und ſogar gelehrte Frau ſein müſſe, und daß er ſie gern kennen lernen möchte, und ſie ſoll von ihm wie von einem Heiligen geſprochen haben.“
„Na“, meinte der Bruder Servatius in ſeiner Weiſe, „da werden ſie ſich ja jetzt wohl mal ſehen.“
Das brachte den Pförtner wieder auf etwas Anderes.
„Ich fürchte, daß es nicht ſo ſein wird“ ſagte er. „Sie darf als Frau nicht in unſer Kloſter kommen, und er, er wird wohl lebend an dieſer Pförtnerzelle nicht mehr vorüberkommen.“
„Steht es wieder ſchlechter mit ihm?“ fragte der Bruder Servatius.
Der Bruder Pförtner zuckte die Achſeln.
„Seit der Geſchichte von vorgeſtern, mit dem De⸗ ſerteur und dem preußiſchen Offizier?“
„Ich glaube, es war mehr die Geſchichte mit dem fremden Johanniterritter.“
„Den hatte er ja kaum geſehen.“
„Das muß es eben ſein. Es iſt, als wenn ihm ein Geſpenſt erſchienen ſei, ein böſer Geiſt. Der alte Bruder Gärtner, der neben ihm ſchläft — er und ich


